Archiv der Kategorie: Interviews aus dem Archiv – aus dem Fundus und in Kürze

Blind Guardian – der Tüftlerverein

Im Frühjahr 2002 war es soweit, Blind Guardian schlugen wieder mit einem neuen Longplayer zu. Vorab gab es nun schon einmal eine Single, die auch auf Anhieb in die deutschen Charts eingestieg. Ein Interview mit Blind Guardian-Sänger Hansi Kürsch läßt man sich natürlich nicht entgehen – selbst wenn man noch nicht Blind Guardian – der Tüftlerverein weiterlesen

Arrest – auf der Suche nach einem Label und das überschaubares Risiko

Tja, wir haben mal wieder in unserem Fundus gewütet und dieses kleine Interview aus dem Topf für Euch gezogen:

Nicht alle guten Rock- und Metal-Bands haben auch einen guten arrestDeal in der Hinterhand. So zum Beispiel der Fall bei Arrest, der Hanauer Combo um Sänger und Gitarrist Alex Weinrauch. So stellte die Band eine ganze Menge auf eigene Faust auf die Beine und lieferte Arrest – auf der Suche nach einem Label und das überschaubares Risiko weiterlesen

Lanfear – Make it or break it

– so lautet der weithin bekannte Spruch, um es um das dritte Scheibchen einer Band geht. Die deutschen (Prog) Power Metaller Lanfear dürften mit eben jenem Album, *The Art Effect*, nun endlich lanfear 1auch an dem Punkt angekommen sein, an Lanfear – Make it or break it weiterlesen

DIO – ein spezielles Perlchen aus unserem Archiv

Dieses Interview fand zur Veröffentlichung seiner Scheibe  „Killing The Dragon“ statt und nun ja: Lest einfach 🙂

dio2„Wenn es um so Punkte geht wie die optische Gestaltung der Covers, den Drachen als viel zitierten Dreh- und Angelpunkt in den Lyrics, allgemein  den Fantasy-Bereich, dann flunker ich schon mal. Klar findet man es auch auf der Platte wieder, ein gewisser Grad an Schwerpunkten auf diesen Bereich, aber hauptsächlich dreht es sich um Metaphern für erlittene Ungerechtigkeiten und wie sich Menschen deren erwehren.“ DIO – ein spezielles Perlchen aus unserem Archiv weiterlesen

Devin Townsend über Sound-Malerei und eigene Praktiken

„Mit ‚Infinity‘ bin ich schon etwas an meine Grenzen gestoßen, ich habe mich um wesentlich mehr als bei den Alben zuvor gekümmert. Eigentlich hab ich alles allein gemacht.“

„Man mag mich Perfektionist nennen, tu ich selbst ja auch. Meiner Meinung nach ist das der Musik auf jeden Fall dienlich, es geht nichts verloren. Und am Ende ist doch schwer, als Künstler über ein Album zu sprechen, denn alles steckt ja an sich schon in der Musik selbst.“

„Mit den Texten ist da so eine Sache – die kommen eigentlich während des Spielens dazu – dann wird eben unterbrochen und mit gekritzelt. Mag vielleicht nicht der typische Fluß sein, aber es kommt auch alles zusammen.“ Devin Townsend über Sound-Malerei und eigene Praktiken weiterlesen

Das Ich – Raus aus dem Mainstream-Denken

das ich 2„Ich habe festgestellt, daß die Produktionsarbeiten an anderen Bands, Projekten etc auf Dauer zur Selbstverfremdung führen kann – es war an der Zeit, das Experimentieren mal ein wenig einzuschränken – wir mußten uns die Frage stellen, wer wir denn selbst nun eigentlich noch sind.“

„Für uns ist Musik keine Ware, keine Marketingsache oder sonstwas. Es ist uns ein inneres Bedürfnis, Musik zu machen. Ganz einfach. Mir ist es auch tausendmal lieber, anhand eines Interviews über tiefschürfende Sachen zu sprechen, auf die Musik bezopgen, das Album, allgemein, als den ‚Beipack-Zettel‘ der Scheibe nachgelabert zu bekommen. Dieses Denken von wegen , man müsse als Band oder Künstler jedes Jahr eine neue Scheibe herausbringen, ist doch totaler Quatsch. Dem unterwerfen wir uns nicht und haben es auch nie getan. Dieses Mainstream-Denken muß aus dem Underground wieder raus.“ Das Ich – Raus aus dem Mainstream-Denken weiterlesen

Black Symphony und Legenden-Material

„Rückblickend ist es nach wie vor schon schade, daß sich bei uns alles immer so in die Länge gzogen hat, Besetzungswechsel, Label-Probleme und andere Unstimmigkeiten – als hättes nicht früher sein sollen.“

bs 2„Ich persönlich war mit ‚Tears Of Blood‘ zwar schon zufrieden, aber doch habe ich uns weit am Ziel vorbei gesehen. Aber so ist das nun mal – irgendwie könnte man ja theoretisch bla bla immer mehr rausholen aus einer Sache.“ Black Symphony und Legenden-Material weiterlesen

Angel Dust – Du schon, du nicht, du schon, du…

angel dustMehr verbohrt als Metal –

„Bei ‚Human Bondage‘ waren wir wieder in unserem Stammstudio – die Leutchen dort wissen, was unser Sound braucht, hehe.“

„Nachdenken über das Material… hm. Das war eine absolut emotionale Sache.“

„Was bringt es das, wenn Songs auf Scheibe gut kommen, aber live abkacken. Die müssen rocken und wenn wir was Neues schreiben, stell ich mir das Zeug auch immer vor, wie es auf der Bühne kommen würde.  Der Funke muß überspringen.“ Angel Dust – Du schon, du nicht, du schon, du… weiterlesen

Circle of Pain – vormals die beschürzten Schlampen

cop„Irgendwie war unser vormaliger Name Tipsy Slut dann doch nihts. Beschürzte Schlampe … an sich kein Wunder, daß wir in manchen Ecken einfacch zu den sexitischen Bands gezählt wurden. Der Name Circle Of Pain spiegelt auch besser die Ernsthaftigkeit, die hinter dieser Band steckt, aus.“

„Inspiration kann man überall finden, wenn dann nur will. Das Leben hält soviel bereit, allein an Gefühlen. Zudem erlebt man ja auch, wie wir zum Beispiel, als Band eine ganze Menge.“

„Der Hauptcharakter auf unserer Scheibe sucht nach einem newhchen, zu dem er die ultimative Beziehung aufbauen kann. Etwas Gesamtheitliches, nicht nur auf einen Teilaspekt wie das Finanzielle, Sex oder sinst was bezogen. Es erscheint natürlich wie ein Einzelschicksal, doch zusammengebwebt haben wir diese Figur aus mehreren Situationen und Personen aus unserem Umfeld und natürlich auch Fiktion.“ Circle of Pain – vormals die beschürzten Schlampen weiterlesen

Dyecrest – Abreagieren via Schreiben

dc„Natürlich habe ich dunkle, nicht so nette, Gedanken. Aber es ist besser, wenn ich die auf Papier festhalte und nichte inafch jemanden umpump.“

„Auch wenn wir gut mit unserer ersten Platte eingestiegen sind: Recht machen kann man es nie allen.“

„Uns ist es wichtig, sich nicht nur auf einen Teil-Aspekt der Heavy-Musik, des Metals beim Songwriting zu konzentrieren. Mit Scheuklappen kann man nie seinen eigenen Stil entfalten.“

„Ich würde durchdrehen, wenn ich ständig darüber nachdenken würde, was noch an welchem Songs herumgebastlet werden könnte. das verkrampft einen viel zu sehr und ist definitiv der falsche Weg. Denken an sich ist ja was Gutes und Schönes, ein Zuviel des Ganzen zerstört mitunter aber das Emotionale.“ Dyecrest – Abreagieren via Schreiben weiterlesen